02.12.2014

Viel Lob für den neuen Ortswehr-Chef in Feldhausen.

 

 

Bottrop. Bernd Maaßen ist mit 29 Jahren schon Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Feldhausen.Sein Vorgänger Heiner Möllmann geht nach 14 Jahren in den Ruhestand.


Bernd Maaßen, seit März Ortswehrführer in Feldhausen, geht in seinem Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr voll auf. Mit gerade mal 29 Jahren übernimmt er die Verantwortung für eine von acht Ortsgruppen der Freiwilligen Feuerwehr in Bottrop und löst seinen Amtsvorgänger Heiner Möllmann nach 14 Jahren im Amt ab, der in seinen Ruhestand eintritt.

„Ich bin mit 18 in die Jugendfeuerwehr eingetreten. Damals war für mich die Geselligkeit mit Freunden wichtig. Mein Interesse für Technik und der Wunsch anderen zu helfen, taten ihr Übriges,“ so Maaßen. Von der Jugendfeuerwehr bis zum Leiter der Ortsgruppe ist es aber ein steiniger Weg: 120 Stunden Büffeln. Viele anspruchsvolle Lehrgänge in Münster mussten bewältigt werden, damit man als Feuerwehrmann immer auf dem neuesten Stand bleibt. Alles in der Freizeit, versteht sich. Hauptberuflich ist Maaßen Lehrer für Physik und Technik an einer Gesamtschule in Wesel. Beide Fächer sind durchaus passend für einen Feuerwehrmann: „Technisches Verständnis ist ebenso Voraussetzung wie Leidenschaft und Hingabe für Andere.“

Maaßen ist, für einen Kirchhellener nicht ungewöhnlich, auf dem Bauernhof aufgewachsen: „Mein Bruder betreibt einen Gemüsehof hier in Feldhausen. Dort helfe ich in den Schulferien aus, wenn die Zeit dafür bleibt.“ Die ist natürlich knapp. Maaßen hat seinen Amtsvorgänger im März abgelöst und tritt in große Fußstapfen. Hobbys hat der junge Ortswehrleiter keine. Dafür bleibt in der Regel auch kaum Zeit. Nebenbei arbeitet Maaß mit seiner Frau an seinem neuen Haus in Feldhausen. Zu den üblichen Einsätzen der Feldhausener Ortswehr gehören hin brennende Strohballen auf Feldern, aber auch Einsätze im benachbarten Moviepark, der im Gegensatz zu anderen Vergnügungsparks in Deutschland keine eigene Werksfeuerwehr betreibt und auf die Ehrenamtlichen aus der Nachbarschaft angewiesen ist. Zum Glück sind die meisten Einsätze Fehlalarm, wenn ein Brandmelder im Park mal wieder Alarm schlägt.

„Als in Münster nach den Unwettern alles unter Wasser stand, sind wir natürlich auch ausgerückt und haben Keller leer gepumpt,“ so Maaßen. Die Feldhausener Feuerwehrleute sind also auch überregional tätig. Auch der Pfingststurm Ela hat ihnen viel abverlangt: „Wir waren die ganze Zeit mit den Motorsägen unterwegs und mussten Holz von den Straßen wegschaffen.“ Motorsägen gehören genauso zum Rüstzeug des Feuerwehrmanns wie Schlauch und Atemgerät.

Sein Kamerad und Stellvertreter Martin Borgmann findet nur lobende Worte für seinen Chef. Als Ortswehrleiter sei er tadellos. „Deswegen hab ich als zweiter Ortswehrführer auch nicht viel zu tun,“ scherzt Borgmann: „Es ist schon eine riesige Herausforderung, in so jungem Alter eine so große Verantwortung zu übernehmen.“


 

 

Quelle: www.derwesten.de

   
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